In Ayuthaya wohne ich in einem ehemaligen Schulhaus ganz aus Teakholz. Die Zimmer sind einfach, aber sauber. Im Garten befindet sich ein Seerosenteich und am Spaetnachmittag staksen einige Wasservoegel durch das Schilf auf Suche nach Nahrung. Alles ist ruhig und friedlich. Ein perfekter Ort um der Hitze zu entfliehen.
In einiger Entfernung sind die imposanten Tempelanlagen zu sehen und in der Abendstimmung erahnt man, wie schoen und exotisch die einstige Hauptstadt Siams einmal gewesen sein muss.
Heute sind viele Strassen dreckig. Ganze Hunde-Horden streunen durch die Gegend. Sie sehen aus wie gefaehrliche Banditen: humpelnd, einaeugig, verbeult und vernarbt. Auch ich werde einige Male boese verbellt. Nach Sonnenuntergang gehoehren die Ruinen ihnen und ihr Jaulen erklingt bis spaet in die Nacht.