Unsere Sorge, nach all den Schnäpsen nicht fit zu sein für die Wanderung, war unbegründet. Am nächsten Morgen hatte sich der Nebel gelichtet, der Dunst in unseren Köpfen auch und es versprach ein wunderschöner Tag zu werden. Judith und ich packten unser Proviant ein und machten uns auf den Weg in Richtung Stuiben.
Auf der Nagelfluhkette kraxelten wir bis zum Gündleskopf. Um uns herum erhob sich ein beeindruckendes Bergpanorama und ließ uns alle paar Meter stehen bleiben und die Aussicht genießen. Nach einer kurzen Pause ging es hinunter zur Klause, nein, nicht zur nächsten Eckkneipe, sondern zu dem Flüsschen Klause. Das fröhliche Geplätscher im Ohr marschierten wir zwischen Kiefern, Farn und Wollgras wieder zurück. Acht Stunden waren wir insgesamt unterwegs. Am Abend servierte der Hüttenwirt Kässpätzle! Zum Nachtisch gabs Johannisbeer-Likör.