An meinem letzten Tag in Kyoto klettere ich auf den Mt Kurama. Klettern ist vielleicht etwas uebertrieben bei 570 Metern, obwohl ich der Schriftstellerin Seishonagon zustimmen muss: ” The road to Kurama is a winding path, at a glance, the distance appears to be quite near, but it is quite far.” Im Tempel Kurama findet man Sonten. Er symbolisiert Kraft und Lichtund bringt neue Energie!
Spirituelle Energie hin oder her, an diesem Tag ist das Wetter herrlich, angenehm frisch und es riecht nach Herbst. Beim Abstieg nach Kibune habe ich eine Erleuchtung und beschliesse am naechsten Tag nicht nach Tokyo zurueckzukehren, obwohl ich die Stadt unbedingt einmal ohne Taifun erleben wollte.
Voller Energie kehre ich ins Hostel zurueck, storniere die Unterkunft in Tokyo und reserviere einen Zug nach Takayama. Morgen geht es in die Berge!