23. Oktober: Takayama und Phi Phi Island

Was in Kyoto die Tempel waren, sind hier die Wasserfaelle. Mit Kenji unternehmen wir Ausfluege in die Umgebung und wandern tiefe Schluchten entlang – von einem Wasserfall zum naechsten. Die Waelder leuchten gelb-rot und im Hintergrund ragt der mit Schnee bedeckte Mt. Norikura empor.

Abends bin ich hundemuede und hole mir lediglich ein paar ungesunde Kleinigkeiten aus dem Daily Yamazaki und ein Kirin-Bier aus der Vending Machine (Getraenkeautomat fuer Bier). In der Kueche wird noch etwas geplaudert, dann geht jeder frueh ins Bett. Im Hostel ist es ziemlich kalt. Ich liege unter meine warmen Decke mit meinem Thailand-Reisefuehrer und ueberlege welche Insel wohl besser waere: Ko Tao oder Ko Phiphi??

22. Oktober: Hida beef & mosquito bites

Takayama ist ein kleiner, netter Ort mit alten Haeusern, einem huebschen Markt am Fluss und umgeben von grandiosen Bergen. Genau das Richtige nach dem Aufenthalt in einer hektischen Stadt.

Ich schaue mir tagsueber den Ort an und gehe am Abend mit Gunes Hida-beef essen, eine Spezialitaet in dieser Region. Im Hostel haben sie die Speisekarte eines Restaurants ins Englische uebersetzt, die nehmen wir gleich mit! Gunes hat an der Wall Street gearbeitet und im Zuge der Finanzkrise seinen Job verloren. Jetzt reist er um die Welt, hat schon Russland, die Mongolei und China durchquert.

Beeindruckt hoere ich zu und wende nebenbei mein beef auf dem Tischgrill. Wahrscheinlich war es zu viel beef, denn in der Nacht ist mir schlecht (beim Metzger Schneider waere das nicht passiert)! Zweiter Wehrmutstropen: Ich bin von Mosquitos zerstochen, die Biester haben auch mein Gesicht nicht verschont! Am naechsten Morgen bin ich etwas laediert.

21. Oktober: Endlich! Beheizte Klobrillen

Ueber japanische Toiletten ist mir schon vor meiner Abreise viel zu Ohren gekommen, aber bisher fand ich das Ganze nicht so spektakulaer. Doch jetzt muss ich dieses Thema tatsaechlich mal aufgreifen, denn als ich am Morgen aufstehe und froestelnd auf die Toilette husche, stelle ich – angenehm ueberrascht – fest, das die Klobrillen beheizt sind. Das ist ja mindestens so gut wie eine Fussbodenheizung!

Fuer diejenigen, die es interessiert, auf japanischen Toiletten gibt es noch folgende Optionen:  “wash back” or “front” (ist auf jeden Fall mal einen Versuch wert), “music” (um eventuelle Geraeusche zu uebertoenen). Soviel dazu ;-) !